Meine Bachelorarbeit – Ergebnisse IV

Bedrohungsempfinden gegenüber Nicht-Luxemburgern: Zusatzbefunde

In diesem (vorerst) letzten Teil zu den Ergebnissen meiner Bachelorarbeit gehe ich auf zusätzliche Befunde ein: einerseits auf die Rollen der luxemburgischen, französischen und der deutschen Sprache und andererseits auf den Zusammenhang zwischen dem Bedrohungsempfinden und der eigenen Beurteilung der Luxemburger, sowie der vermuteten Beurteilung der Luxemburger durch Nicht-Luxemburger.

Die Rolle der Sprachsituation in Luxemburg

Die Bedeutung der Sprachthematik hat sich bereits bei der Erstellung meiner Skalen abgezeichnet. Ursprünglich wollte ich die Items „Die luxemburgische Identität definiert sich über die luxemburgische Sprache“ und „Die luxemburgische Identität definiert sich über die drei Sprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch“ in die Multikulturalität-Skala einschließen (die Skala, deren Gesamtwert das Ausmaß erfasst, in dem die Teilnehmer multikulturelle Aspekte als wichtig für Definition der luxemburgischen Identität empfinden). Laut einer Faktorenanalyse haben die sprachbezogenen Items jedoch nicht in diese Skala gepasst, sondern bilden vielmehr eine eigene Dimension der luxemburgischen Identität, die sich noch einmal von der Frage „ist die luxemburgische Identität multi- oder monokulturell?“ unterscheidet. Hieraus geht also schon die Sonderrolle der Sprachen für die luxemburgische Kultur hervor.

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Meine Bachelorarbeit – Ergebnisse III

Bedrohungsgefühle gegenüber Nicht-Luxemburgern (Teil 2)

Im vorherigen Blogpost habe ich den Effekt des Kontakts auf das Bedrohungsempfinden näher analysiert. Diesmal geht es um die Rolle der Gruppenidentifikation, der Lebenszufriedenheit, des Selbstwerts, des wirtschaftlichen Sicherheitsgefühls und soziodemografischer Faktoren.

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Meine Bachelorarbeit – Ergebnisse II

Bedrohungsgefühle gegenüber Nicht-Luxemburgern (Teil 1)

Dieser Teil meiner Blogposts zu den Ergebnissen meiner Bachelorarbeit befasst sich mit dem Hauptziel der Arbeit: Der Identifikation von Faktoren, die mit dem Bedrohungsgefühl gegenüber Nicht-Luxemburgern zusammenhängen. Genauer gesagt habe ich versucht, mittels statistischer Regressionsmodelle (und anderen Analysen) herauszufinden, welche Faktoren sich als Prädiktoren von perceived threat, der wahrgenommenen Bedrohung, eignen, welche Faktoren also am besten vorhersagen, wie stark das Bedrohungsempfinden gegenüber Nicht-Luxemburgern ausgeprägt ist.

Ich habe dazu zwei einzelne Hypothesen erstellt und ein zusammenfassendes Modell vorgeschlagen, das diese Hypothesen zusammenfasst.

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Meine Bachelorarbeit – Ergebnisse I

Teil 1: Die luxemburgische Identität

In meinem letzten Blogpost habe ich erklärt, welche Gedanken und Theorien hinter meiner Studie stecken, wie die Stichprobe zusammengesetzt ist und welche Einschränkungen mit der Studie verbunden sind. Hier werde ich nun einen kurzen Überblick über den Aufbau des Fragebogens geben und in drei oder vier Teilen die Hauptbefunde der Studie vorstellen.

Den Anfang machen die Einstellungen zur und die Definition der luxemburgischen nationalen Identität, im zweiten Teil (und evt. im dritten) gehe ich auf die mit dem Bedrohungsempfinden zusammenhängenden Faktoren ein, danach spezifischer auf die Rolle der Sprachsituation in Luxemburg und auf zusätzliche Befunde. Alle berichteten Ergebnisse wurden mittels entsprechender Inferenzstatistiken auf ihre statistische Signifikanz geprüft.

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Meine Bachelorarbeit – Überblick

Viele von euch haben im Sommer letzten Jahres an meiner Bachelorstudie über die Einstellung luxemburgischer Staatsbürger zur luxemburgischen Identität und zur Immigration teilgenommen – an dieser Stelle noch einmal ein großes Dankeschön an alle Teilnehmenden!

Nachdem ich meine Arbeit mittlerweile erfolgreich abgeschlossen habe, stelle ich Teile davon in meinem Blog vor. Dieser Blogpost soll einen kurzen Überblick über das Thema der Arbeit an sich geben. Nachfolgende Blogposts werden sich dann mit einigen der spannendsten Ergebnisse befassen.

Die Studie hat sich vor allem mit den Bedrohungsgefühlen gegenüber Nicht-Luxemburgern befasst, spezifischer mit dem Konstrukt Perceived Threat, und damit, wie luxemburgische Staatsbürger mit und ohne Migrationshintergrund die viel diskutierte luxemburgische Identität überhaupt definieren.

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Autorenwahnsinn Tag 31: Ausblick auf mein Schreibjahr 2017

Ich habe die Autorenwahnsinn-Challenge in den letzten Wochen etwas vernachlässigt, aber der letzten Frage wollte ich mich dann doch noch einmal etwas ausführlicher widmen. Es geht um mein Schreibjahr 2017, für das ich schon viel zu viel geplant habe. Hier wollte ich die Projekte vorstellen, an denen ich voraussichtlich dieses Jahr arbeiten werde. Die Liste ist recht lang, ja, aber ich nehme mir lieber zu viel vor als zu wenig.

Tag 31: Ein Ausblick in das Schreibjahr 2017 – was wünschst du dir?

Was ich mir wünsche, wäre natürlich ein internationaler Bestseller und ein Ferien-Schreibhäuschen in Island. Aber ich habe sogar ein paar realistische Pläne:

In Kurzfassung: 200.000 Wörter, 2 abgeschlossene Überarbeitungen, 2 Romanenden, 2 Novell-Enden. Das meiste von dem, was ich beenden will, habe ich bereits angefangen, daher sollte das tatsächlich machbar sein.

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Autorenwahnsinn Tag 13-18

Und weiter geht es mit der #Autorenwahnsinn-Challenge.

Tag 13: Wie entspannst du nach einem langen Schreibtag? Was holt dich runter?

Auch da habe ich kein spezielles Ritual, aber Netflix oder Bücherlesen ist immer hilfreich. Irgendetwas, wobei ich nicht selbst produktiv sein muss, sondern selbst nur „konsumieren“ kann, hilft mir immer beim Entspannen.

Tag 14: Welches Buch hast du zuletzt zu Ende gelesen?

Das war Paper Towns von John Green. Nachdem ich schon lange ein Fan seiner Aussagen und Zitate war, war das das erste Buch, das ich wirklich von ihm gelesen habe, und ich habe es nicht bereut.

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Autorenwahnsinn Tag 7-12

Und es geht weiter mit der #Autorenwahnsinn-Challenge.

Tag 07: Wo findet man dich online?

Auf Twitter findet man mich unter kiaraachen. Ansonsten bin ich auf Facebook, Instagram und diversen Autorenforen unterwegs, bisher führe ich allerdings nur Privataccounts.

Tag 08: Zeig uns dein (derzeitiges) Lieblingsbuch bzw. deine Lieblingsbücher

Ein bestimmtes Lieblingsbuch habe ich eigentlich nicht, dazu kann ich mich zu schwer festlegen, außerdem lese ich in so vielen unterschiedlichen Genres, dass ich Bücher nur schwer vergleichen kann. Als Herzensbücher im Gedächtnis geblieben sind mir jedoch viele Kinder- und Jugendbücher, die mich in meiner Kindheit inspiriert und zum Schreiben gebracht haben. Dazu gehören die Harry Potter-Reihe, Bücher von Cornelia Funke, die Fünf-Freunde-Reihe von Enid Blyton, die Bartimäus-Trilogie und viele mehr.

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Autorenwahnsinn Tag 2 – 6

Es wird Zeit für die nächsten Aufgaben der #Autorenwahnsinn-Challenge!

Tag 02: Mit welchem Projekt gehst du ins Jahr 2017? Verrate uns den ersten Satz!

An diesem Tag hat jeder einen poetischen oder hochspannenden ersten Satz gepostet, meiner ist dagegen jämmerlich unspektakulär (und wird vielleicht in der überarbeiteten Version gar nicht so stehen bleiben). Aber Challenge ist Challenge, deswegen hier der erste Satz aus Lebensrausch:

„Vergiss nicht wieder den Kohlrabi.“

Lebensrausch ist mein NaNo-Projekt ’16, an dem ich im November gute 100.000 Wörter geschrieben habe, dem aber noch etwa 15.000 bis zur Vollendung fehlen, und wenn man von meinen Überarbeitungen absieht, wird es wohl das Projekt sein, an dem ich in diesem Jahr die ersten Worte schreiben werde. Es ist ein realistischer Jugendroman, dessen Fokus auf der Charakterentwicklung der Figuren liegt. In Folge der Pitch zum Projekt. Weiterlesen

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Schreibjahr 2016 – Rückblick und #Autorenwahnsinn-Challenge

Einen mehr oder wenig kurzen Rückblick auf meine schreiberischen Tätigkeiten im vergangenen Jahr wollte ich ohnehin verfassen, und da ich eben auf die #Autorenwahnsinn-Challenge gestoßen bin, stellt dieser Rückblick gleichzeitig die erste Aufgabe der Challenge dar. Ich werde diese Challenge, bei der es darum geht, unter dem Hashtag #Autorenwahnsinn einen Monat lang einen Einblick in das Autorenleben zu gewähren, auf meinem Blog ausführen, und zwar so, dass ich alle drei oder vier Tage die anstehenden Fragen beantworte. Da ich euch den Rückblick auf mein Schreibjahr 2016 jedoch etwas ausführlicher präsentieren möchte, ist der gesamte folgende Blogpost dem schreiberischen Verlauf meines Jahres 2016 gewidmet.

In Zahlen

jahresstatistik-2016

Monatliche Wortzahlenübersicht in Relation zu meinem ursprünglichen Ziel von 275.000 Wörtern.

Insgesamt habe ich im Jahr 2016 212.645 Wörter geschrieben. Damit habe ich etwa 77% meines Ziels von 275.000 Wörtern erreicht. Ich habe im Jahr 2016 an 4 Romanen gearbeitet, davon eine Rohfassung beendet und einen Roman überarbeitet, sowie an zwei Novellen geschrieben. Ich habe außerdem 4 Kurzgeschichten geschrieben, alle davon sind fertig geworden.

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